Leichter leben mit Symptomen der Demenz

Einen Demenzpatienten zu betreuen und zu pflegen, erfordert über viele Jahre hinweg Zeit und Kraft. Angehörige tun sich darum Gutes, wenn sie sich rechtzeitig unterstützen lassen. Die Gefahr ist gross, sonst auszubrennen.

 

Für die Betroffenen ist das Leben mit den fortschreitenden Phasen der Demenz ebenfalls eine exorbitante Herausforderung. Sie müssen lernen, die Symptome des Gehirnschwundes zu akzeptieren. Doch bis das soweit ist (wenn überhaupt möglich), stehen sie unter grossem Druck:

  • Sie wollen die Krankheit vor anderen verbergen.
  • Die Angehörigen reagieren ungeduldig, weil sie selber mit der Situation überfordert sind.
  • Orientierungslosigkeit, Vergessen und das Abnehmen körperlicher Fähigkeiten verursachen Angst.

 

Regelmässige Aktivierungszeiten helfen. Mit vielfältigen, auf die Patienten ausgerichteten Massnahmen

  • bringe ich Beschäftigung und Abwechslung in den Alltag,
  • stärke die noch vorhandenen Fähigkeiten,
  • reaktiviere die sich im Abbau befindlichen Fähigkeiten.

 

Auch Menschen in hohem Alter, mit Autismus oder einer sonstigen Einschränkung, profitieren spürbar von meinen freudvoll für sie gestalteten Auszeiten.

 

Ich besuche sie stundenweise mit oder ohne Hund. So, wie es in die Lebensumstände passt.

 

 

Aktivierung für Menschen mit Alzheimer Demenz

Heitere Gespräche führen, Spazieren gehen, den Phasen der Demenz angepasste Spiele spielen, zeichnen, singen, tanzen oder das Streicheln eines sich zutraulich anschmiegenden Hundekörpers: all das sind glückliche Erlebnisse für Menschen mit Demenz.

 

Schöne Wohlfühlmomente sind gut für die Psyche. Auf Demenzsymptome ausgerichtete Beschäftigung bewirkt aber noch viel mehr. Die vielen Impulse, die das Gehirn dadurch erfährt, fördern seine Leistungsfähigkeit oder helfen ihm, Bestehendes zu erhalten.

 

Für Demenzpatienten ist nicht nur jeder Tag anders, sondern auch jeder Augenblick. Aufgrund meiner über 30 Jahren Erfahrung in der Pflege von kranken Menschen, kann ich sofort auf entsprechende Veränderungen eingehen. Sie wie auch Ihr dementer Angehöriger können sich gewiss sein, dass während der Zeit mit mir

  • Überforderungen,
  • Druck,
  • unverhältnismässige körperliche Belastungen

vermieden und dafür

  • Selbstvertrauen,
  • Selbstsicherheit,
  • und körperliche Fähigkeiten

gestärkt werden. Zudem schaue ich, dass die Patienten genug trinken, helfe ihnen beim Gang auf die Toilette und unterstütze sie bei vielen anderen Alltagsverrichtungen wie duschen, Coiffeur- oder Arztbesuche sowie Einkäufe tätigen.

 

Nach jedem Krankenbesuch gebe ich den Angehörigen eine kurze Rückmeldung. Bei Bedarf führe ich zusätzliche Beratungsgespräche für die Angehörigen durch.

 

Wenn ich mit meiner Arbeit den Alltag eines kranken Menschen sowie dessen Angehörigen verschönern kann, bereichert das auch meinen Alltag. Ganz nach meinem Motto: "Ich umsorge meine Patienten so, wie ich im Alter auch gerne betreut werden möchte."